Start Turandot in den Medien

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This is a delightful little drink bar or a pub. Their hefeweizen beer from tap is unheard of, but it is drinkable, very drinkable, actually. The interior has a decadent decor and atmosphere and the tables outside are simple and unpretentious.

 
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Un autre quartier sympa à la même heure, c'est Kreuzberg, particulièrement la Bergmannstrasse ( descendre à Mehringdamm) : les commerces ouvrent assez tard, il y a deux friperies bien cool, à savoir le Chekpoint et Colors ( happy hour le mardi soir, le Kg de fringues est moins cher!) Et il y a des bars pas mal, à commencer par le Turandot, mon préféré!

 
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Iron lamps stand on scratched wooden tables, abstract steel insects are tacked to orange hued walls. The ceiling is turquoise and the floor is made of prosaic linoleum. Turandot bar doesn't catch the eye from the outside, but once inside, you can't miss the real Kreuzberg atmosphere. The regulars have been sitting here for years not noticing that times are changing, just like the pub itself.

 
"Der Spiegel", 30.7.2008 PDF Drucken E-Mail

Kaum ist das Rauchverbot für kleine Kneipen gekippt, stellen die Wirte in Berlin wieder Aschenbecher auf den Tisch. In Kreuzberg ist Feierlaune angesagt. Ein Besuch in den letzten Nikotinbastionen der Stadt.

Berlin - Kurz nachdem Kellnerin Tina am Mittwochmittag die Kreuzberger Eckkneipe "Turandot" aufschloss, klingelte das Telefon. "Tina, häng das Schild an die Tür, alles wird wieder gut", sagte der Anrufer freudig - es war der Chef, der sich aus dem Urlaub in Frankreich meldete. Die kurzhaarige blonde Angestellte brachte daraufhin am Eingang des Lokals einen mit Edding bemalten Zettel an: "Raucher - Zutritt ab 18 Jahren". Lächelnd zündet sich Tina hinter der alten Holztheke eine Kippe an. "Heut gibt’s nur strahlende Gesichter". Das Rauchverbot sei für sie und die Stammgäste "ein echtes Drama" gewesen.
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Kurz nach dem Anruf des Chefs klingelte das Telefon im "Turandot" ein zweites Mal: "Macht euch keine Sorgen, ich habe mir euren Grundriss angeschaut - wenn man das Klo abzieht, habt ihr weniger als 75 Quadratmeter", sagte der Handwerker, der die Reparaturen in der Gaststätte erledigt. Er gratulierte. "Der weiß eben, wie wichtig uns das ist", sagt Tina.

Das Urteil besagt nämlich, dass eine Übergangsregelung bis spätestens Ende 2009 gilt - solange haben die Länder Zeit, eine Neufassung der Gesetze aufzulegen. Bis dahin können sich Einraumkneipen unter 75 Quadratmetern als Raucheretablissements deklarieren. Der Eintritt für Jugendliche unter 18 Jahren muss allerdings untersagt werden, und es darf auch kein selbst zubereitetes Essen angeboten werden.

"Bei uns gibt’s eh nur Kuchen", sagt Tina, "aber auch nur anstandshalber". Den esse auch niemand. Das "Turandot" ist seit 18 Jahren eine Bierbastion in der Bergmannstraße. Zwischen Sushibars und Szenecafes liegt es mitten im immer schicker werdenden Kreuzberg 61, wo Biomärkte das Viertel dominieren. Die Schänke hat den Charme des früheren Anarchostadtteils, mit viel Holz, Patina und Bücherregalen an der Wand. Wer hier eintritt, verlangt in der Regel ein Bier und sucht den Aschenbecher. "Unsere Stammgäste bestehen zu 95 Prozent aus Rauchern", sagt Tina.

Gab es denn finanzielle Einbußen in letzter Zeit? Tina lacht, "eigentlich nicht" - nach Einführung des Verbots Anfang des Jahres sei dem "Turandot" sogar regelmäßig das Bier ausgegangen. Der Inhaber hatte die Übergangsfrist ausgenutzt, solange es ging: Während andere Kneipen in der Bergmannstraße ihre Raucher bei Minusgraden vor die Tür setzten, bot das "Turandot" ihnen Asyl. Doch der Pafftourismus habe am Ende sogar den Stammgästen die Luft zum Atmen geraubt.

Seit Juli musste auch das "Turandot" seinen Kunden verbieten zu rauchen - die Bergmannstraße ist zu belebt, als das man heimlich hätte weiter machen können. Die Stammgäste wollten jedoch nachts partout nicht reinkommen, wenn sie nicht rauchen dürfen. Die Beschwerden der Nachbarn wegen Lärmbelästigung nahmen schon überhand. "Was für ein Glück für uns", sagt Tina, zum rettenden Verfassungsurteil. Eine junge Frau an der Bar raucht und nickt.
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"Die Welt" vom 30.5.2006 PDF Drucken E-Mail

Man kennt sich, man akzeptiert sich. Und man hilft sich auch. "Zum Beispiel beim Ausladen", erzählt die Wirtin vom "Turandot", Frauke Schmidt-Theilig. Die Tür zu ihrer Kneipe steht offen. "Die Leute kommen rein, man redet miteinander." Da trifft sich Kiezpublikum, aber nicht die Trinkerszene. Wenn man die Treppe zum Gastraum hinaufgeht, sieht man den großen Bücherschrank. "Eine Tauschbibliothek", erklärt die Wirtin. "Man kann sich Bücher mitnehmen, aber man muß dafür andere hineinstellen." Besonders Studenten machen von dem Angebot Gebrauch. Und Frauke Schmidt-Theilig freut sich, wenn sie zum Beispiel eine alte Shakespeare-Ausgabe im Regal entdeckt. Eigentlich ist sie Fan von Bertolt Brecht. Ihre Gaststätte hat sie nach seinem Stück "Turandot oder Der Kongreß der Weißwäscher" benannt. Eines Tages habe ein Gast eine Arie angestimmt, erzählt die Wirtin, die sich nicht viel aus Opern macht. "Seitdem weiß ich, daß Puccini eine Oper Turandot geschrieben hat."